Tipp für den Monat April: Rückengesundheit – Tipps für einen starken Rücken!

Nahaufnahme von hellrosa Kirschblütenzweigen vor einem klaren, blauen Himmel im Frühling.

Im Alltag muten wir unserem Rücken zu viel zu: Übergewicht, langes Sitzen, Bewegungsmangel oder exzessiven Sport. Das kann schnell zu ersten Beschwerden führen. Doch um den Umgang mit Rückenschmerzen ranken sich hartnäckige Mythen. Was ist dran an den gängigen Vorurteilen?

Rückenmythen – was hilft wirklich bei Schmerzen?

Auch bei akuten Schmerzen sollten Sie sich nur kurz schonen, am besten in der so genannten Stufenlagerung. Vermeiden Sie aber längere Bettruhe, denn diese kann die Schmerzen noch verstärken. Versuchen Sie stattdessen, sich trotz Ihrer Beschwerden so gut es geht zu bewegen. Mehrmals täglich kleine Spaziergänge und gezielte Rücken-Übungen helfen. Bei akuten Nacken- und Rückenschmerzen helfen oft schon kleine Trainingseinheiten, zum Beispiel der „Katzenbuckel“ oder die „Schulterbrücke“.

Gezieltes Krafttraining für die Stärkung der Rumpfmuskulatur ist auf jeden Fall hilfreich, aber man sollte darauf achten, dass die Übungen korrekt ausgeführt werden und dass man sich nicht übernimmt. Wichtig ist, dass die Tiefenmuskulatur im Rücken gestärkt wird, um die Wirbelsäule zu stabilisieren. Hierfür eignen sich Yoga oder Pilates. Um den kompletten Rumpf zu stärken, müssen auch Bauchmuskeln und Gesäßmuskeln aktiviert werden. Am besten man lässt sich Übungen für den Rücken von einem/r Physiotherapeut:in oder Fitnesstrainer:in zeigen. Andere empfehlenswerte Sportdisziplinen bei Rückenschmerzen sind Fahrradfahren, Walken und Schwimmen.

In den meisten Fällen klingen akute Rückenbeschwerden innerhalb weniger Tage von selbst ab. Dauern die Beschwerden länger als drei Tage unvermindert stark an, sollten Sie eine/n Ärzt:in aufsuchen, um die Ursache abklären zu lassen. Besonders schnell sollten Sie bei folgenden Alarmzeichen reagieren:

  • starker Kreuz- und Beinschmerz, der mit Lähmungserscheinungen am Unterleib und an den Beinen verbunden ist
  • Kontrollverlust über Blase und Darm
  • Taubheitsgefühle an den Innenseiten der Oberschenkel

Nein, das Gegenteil ist der Fall. Wärme lockert die Muskulatur und kann Verspannungen lösen. Sie sollten sich bei Rückenschmerzen also eine warme Moorpackung, eine Wärmepflaster oder ein entspannendes Vollbad gönnen.

Die OP-Zahlen gehen immer weiter nach oben, aber den meisten hilft das nicht. Laut Barmer landen jährlich 780.000 Patient:innen auf dem OP-Tisch. Doch neun von zehn Operationen sind laut Techniker Krankenkasse unnötig und bringen keine Verbesserung.

Am Ende gibt es drei einfache Gewohnheiten, mit denen sich Rückenschmerzen vermeiden lassen:

  1. Weniger sitzen und sich mehr bewegen.

  2. Beim Sitzen und Stehen auf eine gute Körperhaltung achten.

  3. Stress vermeiden und bewusst entspannen.


Wissenswertes zur Rückengesundheit

Rückenprobleme sind keine Frage des Alters. Fast jeder dritte Erwachsene in Deutschland hat nach eigener Aussage ständig oder oft Rückenprobleme. Erfahren Sie mehr zu Ursachen, Symptomen und Folgen. Wir geben Ihnen zudem wertvolle Tipps und hilfreiche Übungen an die Hand, um Ihrem Rücken etwas Gutes zu tun.

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